Abkürzung missglückt: Mercedes bleibt in Meppen im Baustellenschlamm stecken

Meppen. Eine vermeintliche Abkürzung wurde einem Mercedes-Fahrer am Sonntagabend (25. Oktober) in Meppen zum Verhängnis. Gegen 22 Uhr blieb sein Fahrzeug im Bereich der Baustelle an der Kreuzung An der Bleiche/Nagelshof im weichen Erdreich stecken.
Matthias Brüning
Aus eigener Kraft kam der Mercedes nicht aus seiner misslichen Lage heraus (Fotos: Matthias Brüning)

Offenbar wollte der Fahrer die Ampel an der Kreuzung umgehen und über den unbefestigten Baustellenbereich nach rechts in den Nagelshof abbiegen. Von dort aus gelangt man unter anderem zum Parkplatz der Berufsbildenden Schulen und zum Busbahnhof.

Allerdings erwies sich der Untergrund als wenig geeignet für den Ausflug abseits der befestigten Fahrbahn. Der silberne Mercedes sank mit seinen Rädern tief in das aufgeweichte Erdreich ein und konnte seine Fahrt nicht mehr fortsetzen.

Statt der erhofften Zeitersparnis endete die vermeintliche Abkürzung somit im Baustellenschlamm. Schließlich musste professionelle Hilfe her: Der Abschleppdienst Künnen aus Meppen rückte an und zog den festgefahrenen Mercedes aus dem weichen Boden.

Glück im Unglück: Das Fahrzeug blieb bei dem ungewöhnlichen Zwischenfall unbeschädigt. Nachdem die Reifen vom Schlamm befreit worden waren, konnte der Fahrer seine Fahrt eigenständig fortsetzen.

Am Ende blieb es somit bei einem unfreiwilligen Zwischenstopp und einer vermutlich deutlich längeren Fahrtzeit als ursprünglich geplant.

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