Erfolg für das LAUTFEUER Festival 2026: Weit über 10.000 Begeisterte feierten in Lingen

Lingen (pm). Das LAUTFEUER-Festival 2026 hat erneut bewiesen, warum es zu den sympathischsten und am stärksten geschätzten Kultur- und Festivalformaten der Region zählt. An beiden Veranstaltungstagen strömten insgesamt weit über 10.000 Besucherinnen und Besucher auf das Festivalgelände an der Schüttorfer Straße. Bei sommerlicher Kulisse erlebte das Publikum ein mitreißendes „Umsonst & Draußen“, dass durch ein hochkarätiges Musikprogramm, vorbildliche Organisation und eine unvergleichliche Atmosphäre überzeugte.
Fabian Brand
Weit über 10.000 Besucherinnen und Besucher feierten in Lingen ein friedliches Sommerwochenende voller Musik, Vielfalt und beeindruckendem ehrenamtlichem Engagement. Über 400 Ehrenamtliche machten das Festival möglich. (Foto: Lautfeuer, Laura Vollweiler)

Das diesjährige Line-Up bot eine Mischung aus etablierten Headlinern, Newcomern und lokalen Publikumslieblingen. Rap-Star Chapo102 brachte die Menge zum Kochen, während die Punkrock-Legenden von Turbostaat und der genreübergreifende Artist Lostboi Lino für Höhepunkte auf der Hauptbühne sorgten. Die Indie-Sensation Lara Hulo sowie Singer-Songwriterin Mina Richman begeisterten mit ausdrucksstarken Vocals und klarer Haltung. Nach einer krankheitsbedingten Absage von SALÒ sprangen die Münsteraner Punk-Größen von Shoreline spontan als Closing-Act am Freitag ein und wurden vom Publikum gebührend gefeiert. Ein besonderes Heimspiel erlebte die Lingener Indie-Formation Big Tennis, die bei ihrem Auftritt ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum zelebrierte. Das Musikprogramm wurde abgerundet durch Acts wie sarah4k, Caramella & Ydra, yara, TZK, The Jumpcuts und Womuka. Die DJs Redfocks, Wynono, Accul, Heyheyrici und woexpert sorgten im „elektronischen Garten“ für gebührende Tagesabschlüsse. Auch abseits der Bühnen war für Abwechslung gesorgt: Vom traditionsreichen Frühschoppen mit Mambo Schinki über „Koschis Bingo Bash“ bis hin zum entspannten „Bieryoga auf dem Zeltplatz.“

Dass das LAUTFEUER weit mehr als nur ein Musikfestival ist, spürte man an jeder Ecke des Geländes. Die über 400 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer investierten unzählige Stunden in den Aufbau, die kreative Gestaltung und den reibungslosen Ablauf. Detailverliebte Dekorationen, liebevoll gestaltete Chill-Out-Areale sowie charmante Treffpunkte wie die eigene Festival-Eckkneipe stießen bei den Gästen auf helle Begeisterung und brachten dem Team riesiges Lob ein. Ines Fischer, Vorsitzende des organisierenden Vereins Abifestival seit 1981 e.V. zeigte sich überwältigt und betonte, dass das Team auf ein rundum gelungenes Festivalwochenende zurückblicke: „Zu sehen, wie Menschen unterschiedlicher Generationen friedlich, ausgelassen und respektvoll miteinander feiern, ist der schönste Lohn für die monatelange Arbeit der vielen Engagierten.“

Ein Großevent dieser Dimension bei kostenlosem Eintritt ist nur durch ein starkes Gemeinschaftswerk möglich. Ein ausdrücklicher Dank der Organisatorinnen und Organisatoren gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, der Stadt Lingen (Ems), dem Landkreis Emsland und den vielen Sponsoren, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie allen Einsatzkräften für die großartige, teils schon langjährige Zusammenarbeit. Erstmalig konnte das Organisationsteam dabei in diesem Jahr auch auf die Infrastruktur der Verkehrswacht Lingen e.V. zurückgreifen. „Die Kooperation der zwei Vereine ist vorbildlich für die Region. Wir sind froh einen solchen Partner an unserer Seite zu haben.“, äußerte sich Marcel Pollmann, 2. Vorsitzender des Abifestival-Vereins, abschließend.

Terminhinweis: Das LAUTFEUER Festival 2027 findet am 9. und 10. Juli statt

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