Lingen – Städtische Kindertagesstätte blickt auf drei Jahrzehnte Entwicklung zurück

Lingen (pm). Die städtische Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1996 hat sich die Einrichtung kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute ein fester Bestandteil der Lingener Betreuungslandschaft.
Fabian Brand
Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich heute im Haus des Kindes um das Wohl der Kinder. (Foto: Stadt Lingen)

Die Geschichte des „Hauses des Kindes“ begann im Mai 1995, als der Ausschuss für Jugendhilfe und Familie der Stadt Lingen dem Bau der Einrichtung zustimmte. Bis dahin gab es in Lingen ausschließlich Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft. Im August 1996 wurde die Kita zunächst mit zwei Kindergartengruppen eröffnet. Bereits damals spielte die Zusammenarbeit mit den Eltern eine wichtige Rolle. Sie beteiligten sich unter anderem an der Gestaltung des Außengeländes.

Schon zwei Jahre später wurde die Einrichtung um eine dritte, altersübergreifende Gruppe für Kinder von einem bis sechs Jahren erweitert. In den folgenden Jahren reagierte die Kita kontinuierlich auf die sich wandelnden Anforderungen an die Kinderbetreuung. Zwischen 2002 und 2004 entstand eine Integrationsgruppe, 2009 folgten eine Ganztagsgruppe sowie der Anbau von zwei Krippengruppen. Mit dem Bau einer Mensa wurde das Angebot im Jahr 2020 nochmals erweitert.

Parallel dazu wuchs auch das Team der Einrichtung. Aus ursprünglich sechs Mitarbeitenden ist ein Kollegium mit heute mehr als 20 Beschäftigten geworden. Auch die Betreuungszeiten wurden im Laufe der Jahre erheblich ausgeweitet. Während die Kita bei ihrer Eröffnung von 8 bis 12 Uhr geöffnet war und lediglich durch Früh- und Mittagsdienste ergänzt wurde, bietet sie heute Betreuungszeiten von 8 bis 16 Uhr sowie einen Frühdienst ab 7 Uhr an. Die durchgehende Öffnung während der Sommerferien gehört dabei seit Beginn zum Konzept der Einrichtung.

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