Malteser Rikscha-Projekt Papenburg bedankt sich bei seinen Unterstützern

Papenburg (pm). Was im September 2025 mit einer ersten Idee begann, hat sich innerhalb eines Jahres zu einem lebendigen Angebot für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen in Papenburg und Umgebung entwickelt. „Von den ersten Planungen über die Sponsorensuche und die Anschaffung der Rikscha bis hin zur Ausbildung der ehrenamtlichen Piloten und dem offiziellen Fahrstart am 1. Juni 2026 war es ein langer Weg, den das dreiköpfige Koordinationsteam Alfons Schlarmann, Beate Spark und Marco van Lierop mit viel Engagement, Herzblut und Eigeninitiative gemeistert hat“, führte Michael Korden als Vorsitzender des Malteser Ortsvereins in den Abend ein.
Fabian Brand
Malteser Rikscha-Team mit ihren Unterstützern. (Foto: Malteser Papenburg)

Am 29. Oktober 2026 haben die Malteser Papenburg ihre Sponsoren zu einem gemeinsamen Abend eingeladen, um sich für die Unterstützung des Rikscha-Projektes zu bedanken und einen Einblick in die bisherige Entwicklung zu geben. Wie erfolgreich der bisherige Weg war, zeigen auch die Zahlen: Seit dem offiziellen Start wurden bereits 44 Ausfahrtsanfragen verzeichnet. Insgesamt konnten 88 Fahrgäste begrüßt, 923 Kilometer zurückgelegt und 110 Stunden Fahrzeit geleistet werden. Dabei führten die Fahrten bereits zu acht verschiedenen Zielen in und um Papenburg.

Doch hinter diesen Zahlen stecken vor allem viele persönliche Begegnungen, schöne Gespräche und unvergessliche Momente. Einige ehrenamtliche Piloten berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und besonderen Erlebnissen während der Fahrten. Im Anschluss konnten die Gäste bei einer Diashow zahlreiche Eindrücke und Erinnerungen aus den vergangenen Monaten erleben.

Besonders erfreulich war die durchweg positive Resonanz der anwesenden Sponsoren. Sie zeigten sich beeindruckt davon, was innerhalb so kurzer Zeit durch das kleine Koordinationsteam auf die Beine gestellt und gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern umgesetzt wurde. Einige Unterstützer signalisierten sogar direkt, dass die Malteser bei künftigem Bedarf gerne wieder auf sie zukommen dürfen.

Die Rikscha-Koordinatoren schlossen den Abend mit Dankesworten: „Ohne die finanzielle, materielle und ideelle Unterstützung wäre die Umsetzung dieses Projektes in dieser Form nicht möglich gewesen. Unser Dank gilt ausdrücklich auch den Sponsoren, die an diesem Abend leider nicht persönlich teilnehmen können. Wir wissen jede einzelne Unterstützung sehr zu schätzen. „Ebenso bedanken wir uns bei unseren ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten, die mit ihrer Zeit, ihrem Einsatz und ihrer Begeisterung dafür sorgen, dass aus einer einfachen Rikscha-Fahrt so viel mehr wird: nämlich Begegnung, Lebensfreude und ein Stück gesellschaftliche Teilhabe.“

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