Papenburg – Neuer Hochseilgarten für die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Marien Hospitals eröffnet

Papenburg (pm). Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf hat ihren neuen therapeutischen Hochseilgarten eröffnet. Innerhalb von nur sechs Monaten wurde das Projekt in Eigenleistung und in Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Kletterwalds in Surwold umgesetzt. Möglich wurde dies vor allem durch die große Unterstützung aus der Region und durch das herausragende Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Aus einer Idee, viel Engagement und großer Unterstützung ist innerhalb kurzer Zeit was ganz Großes entstanden. Wir sind überwältigt von der Unterstützung sowohl von Unternehmen und Organisationen als auch Privatpersonen“, freut sich Dr. Werner Königschulte, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Fabian Brand
Mutig hoch hinaus: Zur offiziellen Eröffnung des erweiterten Kletterwaldes der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf probierten einige Kinder der geladenen Gäste den neuen Hochseilgarten direkt aus. (Foto: Marien Hospital Papenburg Aschendorf)

Auch innerhalb des Krankenhausverbunds der St. Bonifatius Hospitalgesellschaft wurde das Projekt unterstützt. Das St. Vinzenz Hospital Haselünne brachte den therapeutischen Kletterwald als Spendenzweck bei der Alten Posthalterei in Lingen ins Gespräch. Dort werden die sogenannten Sparfächer einmal jährlich geleert und für einen gemeinsam ausgewählten guten Zweck eingesetzt. Im Rahmen der „Fachparty“ kamen so 3.000 Euro für den Hochseilgarten zusammen. „Dass Menschen in einer Gaststätte gemeinsam sparen und sich anschließend bewusst dafür entscheiden, mit ihrem Geld Kindern und Jugendlichen zu helfen, ist ein wunderbares Zeichen von Gemeinschaft und Verbundenheit“, betont Dr. Königschulte.

Der neue Hochseilgarten ergänzt den bestehenden therapeutischen Kletterwald. Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren können dort unter therapeutischer Begleitung Ängste überwinden, Selbstvertrauen entwickeln und soziale Kompetenzen stärken.

„Wenn aus einem Moment des Zögerns die Entscheidung wird, den nächsten Schritt zu wagen, kann das eine wichtige therapeutische Erfahrung sein“, erklärt Dr. Königschulte. Der Hochseilgarten schafft zusätzliche Möglichkeiten, Vertrauen, Selbstwirksamkeit und den Umgang mit persönlichen
Grenzen therapeutisch zu fördern.

Veronika von Manowski, Geschäftsführerin des Marien Hospitals, stellt die besondere Bedeutung der regionalen Unterstützung heraus: „Dieses Projekt hat uns gezeigt, was eine Region gemeinsam bewegen kann. Unser ausdrücklicher Dank gilt allen Unternehmen, Organisationen, Vereinen und
Privatpersonen, die uns unterstützt haben. Besonders die regionale Wirtschaft hat mit ihrer großen Spendenbereitschaft ein starkes Signal gesetzt.“

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