Sögel – Letzte Hilfe: Wissen und Sicherheit für die Begleitung am Lebensende

Sögel (pm). Wie können Schwerkranke und sterbende Menschen am Lebensende gut begleitet werden? Was können Angehörige, Freunde oder Nachbarn konkret tun? Antworten auf diese Fragen gibt ein „Letzte Hilfe Kurs“, zu dem der Palliativstützpunkt Nördliches Emsland am Mittwoch, 2. September 2026, um 14.30 Uhr in das Hümmling Hospital Sögel einlädt.
Fabian Brand
Symbolfoto

Wenn ein nahestehender Mensch schwer erkrankt oder sich dem Lebensende nähert, fühlen sich viele Angehörige und Freunde unsicher oder hilflos. Der Kurs möchte Berührungsängste abbauen und den Teilnehmenden grundlegendes Wissen für eine einfühlsame Begleitung vermitteln. Dabei geht es nicht darum, professionelle Pflege zu ersetzen. Vielmehr erfahren die Teilnehmenden, wie sie einem sterbenden Menschen beistehen, Beschwerden lindern helfen und die verbleibende gemeinsame Zeit bewusst gestalten können.

Der „Letzte Hilfe Kurs“ vermittelt praxisnah und verständlich das kleine Einmaleins der Sterbebegleitung. Inhaltlich geht es um das Sterben als Teil des Lebens, um Vorsorge und wichtige Entscheidungen, um die Linderung von Leiden sowie um das Abschiednehmen. Neben hilfreichen Informationen bietet der Kurs Raum für persönliche Fragen und einen behutsamen Austausch. Medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Veranstaltung findet im Hümmling Hospital Sögel, Mühlenstraße 17 in 49751 Sögel, statt. Die Teilnahme kostet 20 Euro pro Person. Eine verbindliche Anmeldung ist bei Ilona Konken unter der Telefonnummer 05952 209-2580 oder per E-Mail an palliativdienst@hospital-soegel.de erforderlich.

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