Umfassende energetische Sanierung und Erweiterung: Marienschule Altenberge-Erika wird fit für die Zukunft

Haren (pm). Die Marienschule in Altenberge/Erika steht vor einer umfassenden energetischen Sanierung und Erweiterung. Rund 130 Grundschülerinnen und Grundschüler sowie das Lehrkollegium können sich künftig auf modernisierte Unterrichtsräume und eine zukunftsfähige Gebäudetechnik freuen.
Fabian Brand
Gemeinsam stellten sie die Pläne für die anstehende Sanierung und Erweiterung der Marienschule vor (v.l.n.r.): Projektleiter Manuel Deeters aus dem Harener Rathaus, Architekt Christoph Becker, Schulleiterin Veronika Behnes, Ortsvorsteherin Maria Albers, sowie Bürgermeister Markus Honnigfort. (Foto: Stadt Haren (Ems))

Grundlage der Maßnahme ist eine Machbarkeitsstudie. Diese belegt, dass die vorhandene Bausubstanz der Grundschule außerordentlich gut und solide ist und somit ideal für eine nachhaltige Sanierung im Bestand. Auf dieser Basis wird der 2009 angebaute Werkraum aufgestockt, um neue Differenzierungsräume zu schaffen und die Kompaktheit des 2-geschossigen Schulhauptgebäudes wiederherzustellen. Parallel wird die gesamte Gebäudehülle inklusive Fassade, Dach und Fenster energetisch saniert. Die Ausschreibungen für die ersten Gewerke sind bereits abgeschlossen. Optisch passt sich das Hauptgebäude durch eine neu gestaltete Fensteraufteilung und Verwendung gleichartiger Materialitäten an den Mensabau von 2019 an, sodass ein optisch einheitliches Gesamtensemble entsteht.

Auch technisch schlägt die Marienschule ein neues Kapitel auf: Die veralteten Nachtspeicherheizungen werden durch eine Erd-Wärmepumpe, unterstützt durch ca. 60kwp-PV-Module, ersetzt. Ein modernes Decken-System übernimmt künftig das Heizen und Kühlen der Räume. Zusammen mit Akustik-Abhangdecken, einer hochwertigen Dämmung und neuen Bodenbelägen wird ein optimales Lehr- und Lernklima geschaffen. Im Außenbereich werden zudem weitere Parkplätze für das Kollegium eingerichtet.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 1,6 Millionen Euro. Die vorbereitenden Maßnahmen laufen bereits auf Hochtouren, damit zu Beginn der Herbstferien nahtlos die Hauptbauphase starten kann. Die Gesamtbauzeit ist auf rund zwei Jahre angelegt. Der Schulbetrieb läuft während der gesamten Maßnahme uneingeschränkt weiter: Sobald die Sanierung an der Josefschule in Emmeln im kommenden Monat abgeschlossen ist, ziehen die dort genutzten Schul-Container nach Altenberge/Erika um und dienen einigen Klassen der Marienschule als vorübergehendes Ausweichquartier.

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